Emotionale Manipulation im Kindesalter

Emotionale Manipulation an Kindern ist eindeutig ein Machtmissbrauch, denn Kinder sind von den Eltern zu 100% abhängig. Sie können subtile Manipulationen, besonders wenn sie getarnt und verschleiert werden, nicht erkennen. Hier soll es nur um diese Art der verdeckten, emotionalen Manipulation gehen, denen bereits kleine Kinder in ihren Familien ausgesetzt sind, ohne es selber zu merken.

Weshalb findet emotionale Manipulation schon so früh statt?

Kleine Kinder, sind sehr bedürftige Wesen, die zu 100% auf ihre Eltern angewiesen sind, damit diese ihnen ihre (Grund-) Bedürfnisse erfüllen. Sie lieben und vertrauen ihren Eltern und wollen sie in gewisser Weise (bewusst oder unbewusst) glücklich machen. Eltern, die ihre Kinder (unbewusst) manipulieren müssen, anstatt sie offen zu erziehen, können das aus unterschiedlichen Motiven tun. Die Art der manipulativen Erziehung, die einen Machtmissbrauch darstellt, hat mit der Persönlichkeit des Elternteils zu tun, der zu solchen Mitteln greifen muss. Es handelt sich tendenziell eher um einen Konflikt vermeidenden Erziehungsstil, statt um einen konfrontativen, aktiv einfordernden.

Warum manipulieren Eltern ihre Kinder?

Verdeckte Manipulationen dienen dazu, die eigenen (Erziehungs-) Ziele durchzusetzen, ohne sie offenzulegen. Die Ursachen für so ein verhalten können natürlich unterschiedlich sein, liegen aber doch häufig an den eigenen Wurzeln: wer selber einen verdeckt manipulativen Erziehungsstil erfahren hat, wird es für ganz normal halten, sich genauso mit den eigenen Kindern zu verhalten. Er[1] wird lieber zu verdeckten Mitteln greifen, als Kinder offen mit seinen Vorstellungen zu konfrontieren, um so einem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Denn eine konsequente Erziehung, in der auch Konflikte aushalten werden können, will gelernt sein. Es hat etwas sehr Verführerisches, es zu schaffen, die Kinder genau dann so abzulenken, dass sie von den Gefühlen wie Wut, Zorn oder Trotz ablassen, die von diesen Eltern oft nur sehr schwer ausgehalten werden können. Und stattdessen das gewünschte, angenehme, brave Verhalten zeigen. Da kann man schon ein bisschen stolz auf sich sein, die Kinder damit in die gewünschte, und ihrer Meinung nach richtige Richtung schieben zu können. Oder?

Nudging, eine verdeckte Form der Manipulation

Ein permanentes Anstupsen, ein indirektes Schmackhaft machen der „richtigen“ Lösung, des „richtigen“ Verhaltens, bei gleichzeitiger Abwertung des Unerwünschten, nennt sich Nudging. So nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein. Wenn Kinder diese Form der verschleierten Lenkung schon sehr früh erfahren und für normal halten, können sie nicht erkennen, wenn ein Bezugsrahmen, in dem sie ihre Entscheidungen vermeintlich frei treffen, bereits im Vorfeld einseitig eingeschränkt ist. Sie spüren darüber hinaus sehr fein, was von ihnen erwartet wird, denn solche Kinder sind gewohnt, ihre Eltern zu „lesen“ und sich nach ihren Reaktionen zu verhalten. Es gibt ja keine offenen Regeln oder Verbote, an denen sie sich orientieren könnten. Das kann zum Beispiel das Leuchten in den Augen des Vaters sein, wenn die „richtige“ Entscheidung getroffen wird. Ein anerkennendes Kopfnicken oder sonst eine positive Verstärkung, die von so „erzogenen“ Kindern gar nicht als indirekte Lenkung wahrgenommen werden kann. Es herrscht eine Stimmung von „alles ist möglich, aber es ist ganz klar, was Du zu tun hast“, ohne dass das je so deutlich ausgesprochen wird. In solchen Familien gibt es also einen ganz klaren Bezugsrahmen, was von den Kindern erwartet wird, der nur über die Reaktionen und die damit verbundenen Bewertungen der Eltern (gut oder schlecht, richtig oder falsch) erfahrbar bleibt. Wie bei einem Rasenmäher Roboter, der sich „frei“ im ganzen Garten bewegen kann und nur durch das Ankommen an der Außengrenze wahrnimmt: hoppla, hier geht’s nicht weiter, also wieder zurück, ein Stück weg von der Barriere. Damit wird ein Kind nicht nur lernen, permanent die Stimmungen und Verhaltensweisen der Eltern zu interpretieren, es wird auch noch denken, dass es in Freiheit lebt, ohne die unsichtbaren „No Go’s“ der Familie überhaupt nur zu erahnen. Es wird außerdem sehr stark und ungefiltert das Bewertungssystem der Familie in sich aufnehmen, ohne eine Chance, es hinterfragen zu können. Denn es meint nach einiger Zeit, dass es alle seine Entscheidungen nach freien Stücken trifft und seinen eigenen Weg geht (der exakt nach den Vorstellungen und Vorlieben der Eltern, der Familie verläuft). Darüber hinaus wird es verlernen, seiner eigenen Stimme zu folgen und als Erwachsener Schwierigkeiten haben, seine eigenen Vorlieben und Neigungen unter all dem wieder herauszufiltern, was ihm seine Eltern indirekt und verschleiert mit auf den Weg gegeben haben.

Weitere Manipulationsmöglichkeiten

Wie schon besprochen ist jegliche Form der (wiederkehrenden) Auslassung anderer Möglichkeiten oder Sichtweisen eine einseitige Darstellung und verhindert, dass ein Kind lernt, dass die Welt normalerweise aus verschiedenen Perspektiven besteht, die zu einem Ganzen dazugehören. Auch Andeutungen können zur Manipulation eingesetzt werden: eine angedeutete Drohung erzeugt mehr Angst, als wenn klar eine Konsequenz für ein (Fehl-) Verhalten ausgesprochen wird: „Wenn Du nicht das und das machst, lässt, dann…“. Was dann passieren könnte wird in der Regel viel schrecklicher phantasiert, als wenn die Konsequenzen klar wären. Wüsste ein Jugendlicher, was ihm droht, wenn er zu spät nach Hause kommt, kann er eine Entscheidung treffen, ob ihm das die Party wert ist. Wer diese Art der Androhungen von frühester Jugend an kennt, wird tendenziell eher funktionieren und einlenken, statt nachzufragen, was denn nun genau die Strafe wäre. Eine weitere Taktik ist Verwirrung stiften. Wer immer wieder verwirrt ist, ist nicht mehr in der Lage klar zu denken, verliert den Bezug zum eigentlichen Thema und möglicherweise zu sich selbst. Das hat dann eine Orientierungslosigkeit zur Folge, die mit Gefühlen der Hilflosigkeit und Machtlosigkeit einhergehen kann.

Schwerwiegende Manipulationsformen mit weitreichenden Folgen

Wird ein Kind von Anfang an und immer wieder mit sich widersprechenden Botschaften, den so genannten Double Binds, konfrontiert, hat das dauerhafte Folgen. Neben der dadurch entstehenden Verwirrung über den Widerspruch und der daraus resultierenden Orientierungslosigkeit, stellen Double Binds eine permanente Überforderung des innerkindlichen Systems dar. Es kann, egal, wie es sich bemüht, nicht herausfinden, welche der sich widersprechenden Aussagen denn jetzt gilt. Stimmen die Aussage der Eltern nicht mit dem überein, was das Kind in der Atomsphäre der Situation spürt, wird es seine Gefühle für falsch halten und lernen, sie zu unterdrücken, um sich weiterhin an den Eltern orientieren zu können.

Folgenschwer ist auch die Methode der Verführung, die gerade bei narzisstisch verwundeten Elternteilen praktiziert wird. Das Kind wird vordergründig freundlich und zugewandt behandelt und so lange eingelullt, bis es sich freiwillig in eine Situation begibt, die es vorher abgelehnt, ja sich vielleicht sogar davor gefürchtet hat. So verliert es den Bezug zu seiner inneren, warnenden Stimme und seinen natürlichen Grenzen. Wird es dadurch in eine Situation gebracht, die seine Fähigkeiten übersteigt und scheitert, macht es eine überfordernde Erfahrung, über die es sich hinterher nicht einmal beschweren kann, denn es hat sich ja „freiwillig“ dazu bereiterklärt. Verführend können Anreize wirken, der Appell an seine Fähigkeiten, aber auch der Vergleich mit anderen Kindern im selben Alter, denkbar ist hier fast alles, je nach Vorlieben und Charakter des Kindes. Ein narzisstischer Elternteil weiß genau, womit er sein Kind „packen“ und verführen kann.

Eine leider nach wie vor verbreitete und äußerst wirksame Methode ist der Liebesentzug, wenn Eltern ihre Ziele auf jeden Fall durchsetzen wollen. Nicht mehr gemocht und akzeptiert und damit aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu sein, kann sich kein Kind leisten, denn es ist von der Familie abhängig. Wer das dauerhaft erlebt, wird sich anpassen und fügen, so existenziell bedrohlich fühlt sich das an.

Wer Gaslighting schon in jungen Jahren über einen längeren Zeitraum erleben muss, also ein absichtliches und systematisches hinters Licht führen, kann erst gar kein Vertrauen in die eigene Wahrnehmung aufbauen und wird den Kontakt zum eigenen Selbstwert und Selbstbewusstsein verlieren.

Welche Folgen haben Manipulationen im Kindesalter?

Es sind schon einige Folgen angeklungen. Durch gezieltes, verdecktes Lenken und beeinflussen verliert ein Kind nicht nur den Kontakt zu dem, was es eigentlich selber will und braucht, es wird auch verwirrt und orientierungslos, weil es sich nicht mehr auf seine eigenen Gefühle verlassen kann. Dann nämlich, wenn die Aussagen den eigenen Gefühlen widersprechen. Da es seine Eltern liebt und ihnen vertraut, wird es an der eigenen Wahrnehmung zweifeln. Kleine Kinder können manipulatives und beeinflussendes Verhalten der eigenen Eltern unmöglich durchschauen. Selbst wenn sie im Älterwerden erkennen, wie sehr sie gelenkt und beeinflusst sind, ist es sehr schwer, sich aus diesen Verstrickungen mit der Familie zu lösen. Denn so ein Familiensystem erhält seine Stabilität dadurch, dass die Kinder eben nicht erkennen, wie die Eltern (oder Geschwister) agieren. Das gilt leider auch, wenn die Kinder längst erwachsen sind, vielleicht schon eigene Kinder haben. Ein Mensch, der heimlich andere manipulieren muss, möchte ja gerade nicht ins Rampenlicht gestellt werden. Keiner soll merken, wie sehr er oder sie Einfluss nimmt auf andere. So werden Aufdeckungsversuche häufig mit psychischem Druck beantwortet, die Themen ruhen zu lassen, nicht darüber zu reden und die Vergangenheit zu analysieren. Nicht selten wird mit Ausschluss aus der Familie gedroht, vor allem, wenn Liebesentzug eine Rolle spielt. Das macht es umso schwerer für die Menschen, die sich lösen wollen, denn keiner, der im System bleibt, wird ihre Sichtweise bestätigen.

Auswirkungen auf spätere Beziehungen

Häufig haben Menschen, die als Kinder manipulatives Verhalten erleben, viel mehr Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse des Partners, als für sich selbst. Sie wissen oft gar nicht so genau, was sie selbst gerade brauchen, fühlen oder wollen und sind mehr auf den Partner fixiert, als ihnen häufig guttut. Etwas für sich selbst zu erbitten fällt ihnen schwer, etwas sogar einzufordern erscheint ihnen fast unmöglich. Fangen sie an, ihre Bedürfnisse zu adressieren, treten schnell Schuld- und Schamgefühle auf. Es kann ihnen außerdem schwer fallen zu unterscheiden, ob Bemerkungen und Kommentare des Partners gerade gut, witzig oder abwertend gemeint sind. Gesunde Grenzen zu setzen fällt ihnen tendenziell schwer, sie können häufig erst einmal gar nicht benennen, wo ihre Grenzen liegen. Konflikte werden eher vermieden. Wenn häufig Gefühle von Verwirrung und Orientierungslosigkeit auftreten, sollten sie sich fragen, ob sie sich gerade wieder manipulieren lassen.

Wer als Kind kontinuierlich manipuliert wurde, hat die Methode der Manipulation gelernt

Ein schwerer Schritt in der eigenen Loslösung aus manipulativen Strukturen, ist das ehrliche Betrachten der eigenen Verhaltensweisen. Denn wer manipuliert wurde, hat (unbewusst) natürlich auch die Methoden der Manipulation verinnerlicht und nicht gelernt, seine Interessen und Bedürfnisse auf offene, konfrontative Weise durchzusetzen. Gerade Familiensysteme stütze sich auf eingeschliffene Verhaltensweisen, die automatisch ablaufen und genau dafür ist es entscheidend zu verstehen, was ich selbst zur Aufrechterhaltung beitrage. Wo ich in manipulativer Art und Weise vielleicht auf meinen Partner einwirke, dass der sich verändern möge, statt mich zu fragen, ob ich mich in der Beziehung wohlfühle. In so einem Fall geht es darum, Bilanz zu ziehen, sich der Realität zu stellen und eigenes manipulatives Verhalten zu erkennen und zu unterlassen.

[1] Hier immer m/w/d

  • Das innere Kind ist der Anteil von Dir, der die inneren Prägungen, Erfahrungen und auch die Verletzungen aus deiner Kindheit trägt und häufig unbewusst Einfluss auf Deine aktuelle Beziehungsgestaltung nimmt. Vielleicht sogar ohne, dass Du es merkst.
  • Im Laufe des Erwachsenwerdens kann der Zugang zum inneren Kind verloren gehen, vor allem wenn unerwünschte kindliche Eigenschaften (häufig Impulsivität, Wut, Trotz, Lebhaftigkeit) unterdrückt werden mussten.
  • Häufig ist dadurch auch der Zugang zur eigenen Lebensfreude, Neugier, Leichtigkeit, Kreativität oder Lebendigkeit in Mitleidenschaft gezogen worden.
  • Ist das innere Kind alarmiert, gerät der Körper meist in Stress. Das kann bis hin zur Freeze- oder Flucht-Reaktion gehen. Dann geht es vordringlich darum, wieder ein Gefühl von Sicherheit erlangen zu können.
  • Siehe auch Wie kann ich mir die Arbeit mit dem inneren Kind vorstellen?
  • Unbewusste Bindungen, die eine gewisse Abhängigkeit erzeugen und die eigene Freiheit, sich selbst zu entwickeln, sehr stark einschränken können.
  • Kinder können damit unbewusst in Themen, Emotionen oder Schuldgefühle ihrer Eltern verwickelt werden und diese übernehmen, ohne es zu merken.
  • Häufig trägt ein verstricktes Kind eine übermäßige Loyalität dem Elternteil gegenüber, dessen Themen es übernimmt.
  • Wer schon als Kind verstrickt wurde, wird auch als Erwachsener (immer m/w/d) anfällig dafür sein, bis er anfängt, sein Familiensystem zu hinterfragen.
  • Das kann dann mit sehr starken Schuldgefühlen einhergehen und bedarf ggf. professioneller Unterstützung.
  • Siehe dazu auch Wie kann ich mit Schuldgefühlen anders umgehen?
  • Anzeichen dafür können unerklärliche Gefühle sein, die gerade nicht zu Deiner aktuellen Situation passen, wie Ängste, eine tiefe Traurigkeit oder Schuldgefühle, die neutral betrachtet, unangebracht erscheinen.
  • Wenn Du Dich übermäßig für nahe Familienmitglieder verantwortlich fühlst und sofort ein schlechtes Gewissen bekommst, wenn Du versuchst, etwas von dieser Verantwortung abzugeben.
  • In verstrickten Familien werden den Einzelnen häufig bestimmte Rollen zugedacht. Verstrickungen werden sofort sicht- und spürbar, sobald ein Mitglied seine Rolle verlassen will. Nicht selten wird psychischer Druck auf die Person ausgeübt, um sie dazu zu bewegen, wieder im Sinne des Familiensystems zu funktionieren.
  • In dem Du vergleichst, kannst Du Dich gegenüber der Welt einordnen, das schafft Orientierung und in gewisser Weise auch Beruhigung, vor allem, wenn der Vergleich zu Deinen Gunsten ausfällt.
  • Überprüfe, weshalb Du dich so häufig vergleichst. Was ist Deine Motivation?
  • Brauchst Du die Vergleiche, um Dir Deine eigene Wahrheit zu bestätigen oder Deine Handlungen zu rechtfertigen?
  • Oder dient Dir das Vergleichen dazu, Unterschiede auszublenden und damit Harmonie herzustellen? Versuchst Du Dich dadurch zu jemandem oder einer Gruppe zugehörig zu fühlen?
  • Sei Dir bewusst, dass mit permanenten Vergleichen auch Gefahren verbunden sind: fällt der Vergleich für Dich ungünstig aus, könnten dadurch Selbstvertrauen und Selbstwert leiden.
  • Egal, wie das Ergebnis lautet: da sich das Leben permanent ändert, wirst Du den Vergleich immer aufs Neue wiederholen müssen und gerätst so in eine gewisse Abhängigkeit von dieser Methode.

Da Manipulationen in Familien häufig sehr subtil ablaufen, und Du es vermutlich auch gar nicht anders kennst, kann es ziemlich schwierig sein, das selber zu erkennen. Hier trotzdem ein paar Anhaltspunkte:

  • Du fühlst Dich immer wieder schuldig oder schämst Dich, obwohl Du objektiv betrachtet nichts gemacht hast, was Schuldgefühle oder Scham rechtfertigen könnte.
  • Deine (realistische) Sicht auf die Situation wird sofort abgetan, negiert oder so verdreht, dass Du anfängst, an Deiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. So als würdest Du Dich täuschen, Dir das alles nur einbilden (Gaslighting).
  • Wenn Du Dich anders verhältst als üblich und dann sofort (emotional) unter Druck gesetzt wirst, um wieder so zu sein, wie die anderen es von Dir kennen und erwarten.
  • Wenn Du bei „Nicht-Funktionieren“ mit Liebesentzug bestraft wirst, der andere also eingeschnappt ist, nicht mehr mit Dir redet, oder Dich sonst wie aus der Gemeinschaft ausschließt.
  • Da Manipulationen auf so vielen Ebenen in Dir wirken, kann ich nur empfehlen, Dich von einem Coach oder Therapeuten auf Dem Weg raus aus den Verstrickungen beraten zu lassen.

Die Gefühle von Macht und Ohnmacht gehören zu einer Polarität, die sehr deutlich im Körper gespürt wird. Auf der Seite der Ohnmacht können Gefühle von Lähmung, Schwere, Enge, Hilflosigkeit oder einfach ein flaues Gefühl im Magen stehen. Ohnmacht bedeutet ohne Macht und gibt Verantwortung und Kontrolle nach außen ab. Auf der Seite der Macht können Gefühle wie Triumpf, Euphorie, Stolz, aber auch Zuversicht, Stärke, oder Hoffnung auftreten, so nach dem Motto: ich kann das schaffen. Macht (im Sinne der Selbstermächtigung) übernimmt Verantwortung und ist mit Handlung und Umsetzung verknüpft. Der Weg von der Ohnmacht in die Selbstermächtigung führt raus aus der Lähmung und rein ins Tun, um sich wieder handlungsfähig fühlen zu können.

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