Gestalttherapie: am Erleben orientiert

Gestalttherapie: am Erleben orientiert

Meiner Erfahrung nach reicht es meist nicht aus, eine schwierige Erfahrung nur kognitiv zu verstehen, um sie wirklich zu bearbeiten. Tiefe, noch „unverdaute“ Wunden können schnell wieder getriggert werden. Manchmal genügt schon ein strenger Blick, ein harscher Tonfall oder ein bestimmter Satz, um jemanden gefühlsmäßig ins Wanken zu bringen.

Ich arbeite mit der Methode der Gestalttherapie, einem humanistischen, am Erleben orientierten Psychotherapieverfahren, das neben dem Gespräch auch die Weisheit des Körpers mit einbezieht. In Sitzungen nehme ich das, was der Körper im Hier und Jetzt erlebt, immer wieder in den Blick, um es mit den zugehörigen Themen zu verbinden. Genauso wichtig wie das Herausfinden, welche Trigger schwierige Körpergefühle aktivieren, ist für mich das Herausarbeiten der positiven „Glimmer“, die wieder für mehr Ausgleich und Harmonie sorgen können. 

Wir beobachten gemeinsam, was gerade wirklich an Gefühlen da ist, und unterscheiden das von dem, was  „sein sollte“ oder „sein könnte“. Unser Körper gibt uns über Empfindungen und Emotionen wichtige Hinweise darauf, wie wir eine Situation gerade tatsächlich erleben. Stimmen Körpererleben, Denken und Handeln überein, entsteht Kohärenz. Eine wichtige Voraussetzung für das psychische Wohlbefinden. Ich begleite Sie wohlwollend auf Ihrem eigenen Weg. Denn letztlich können nur Sie selbst fühlen und wissen, was in Ihrer spezifischen Situation für Sie stimmt.

Themen, die häufig auftauchen, sind Perfektionismus, das Bedürfnis, um jeden Preis Harmonie herstellen zu wollen, Overthinking, sich übermäßig für andere verantwortlich zu fühlen oder immer wieder in das Drama von anderen hineingezogen zu werden.

Meine Praxis für Gestalttherapie ist in Bubenreuth. Doch für die meisten Settings eignet sich mein Erlanger Praxisraum besser, aufgrund seiner Größe. Erstgespräche und Paartherapie finden immer in  Erlangen statt. Gestalttherapie eignet sich für alle, die an einem persönlichen Wachstum interessiert sind und sich über eigene Verhaltensweisen und Muster bewusst werden möchten.

Erfahrungen aus der Gestalttherapie

Google BewertungenEchte Bewertungen von Google

Julia Otto

Heike Graf begegnete mir mit besonderer Empathie und einer sehr einfühlsamen Art. Ich fühle mich jederzeit gesehen, verstanden und wertschätzend begleitet. Besonders beeindruckt hat mich ihr feines Gespür für ungelöste Themen und ihre Fähigkeit, diese behutsam und ohne Druck ins Bewusstsein zu bringen. Dadurch haben sich mir neue Perspektiven aufgetan und ein tieferes Verständnis für mich selbst entwickelt. Die Gestalttherapie bei ihr ist für mich eine sehr wertvolle Erfahrung, für die ich sehr sehr dankbar bin.

R R

Jede Sitzung ist bisher sehr gewinnbringend für mich gewesen.

Ihr gestalttherapeutischer Ansatz unterscheidet sich von anderen Therapieverfahren, indem aufkommende Gedanken und Emotionen mit körperlichen Reaktionen verknüpft werden und somit ein spontaner Zugang zu sich selbst auf einer tieferen Ebene hergestellt werden kann.

Absolute Weiterempfehlung!

Lea

Ich habe Frau Graf gefunden als ich es am dringendsten benötigte und bin sehr froh bei ihr zu sein.

Ab der ersten Sitzung habe ich mich sehr wohl und ernst genommen gefühlt.


Ich freue mich jedes Mal auf meinen Termin und kann immer etwas mitnehmen. Es gibt auch keinen Druck bzgl. Zielen, Erwartungen oder ähnlichem, Frau Graf passt sich meinem Tempo an.

Neugierig geworden? Fragen Sie gerne nach freien Plätzen an.

FAQ - Häufige Fragen zum Thema Psychotherapie

Gestalttherapie ist ein humanistisches, erlebnisorientiertes Psychotherapieverfahren, in dem neben dem Gespräch auch das Körpererleben im Hier und Jetzt eine zentrale Rolle spielt.

Für Menschen, die ihre Themen nicht nur kognitiv verstehen, sondern wirklich erleben und bearbeiten möchten, besonders wenn Körperreaktionen und Emotionen im Alltag stark spürbar sind.

Neben dem Gespräch bezieht die Gestalttherapie bewusst das Körpererleben mit ein. Es geht darum zu fühlen, was im Moment wirklich da ist, statt in der Idee stecken zu bleiben, was sein sollte.

Neben dem Darübersprechen, was gerade als belastend empfunden wird, legen wir das Augenmerk auch auf die Emotionen, die durch die Erzählungen spürbar werden. Gerade das Zusammenbringen der kognitiven Ebene, die verstehen will, mit der Körperebene, die fühlt und empfindet, kann einen Veränderungsprozess in Gang setzen. Das therapeutische Setting bietet dazu einen geschützten Rahmen, in dem neue, korrigierende Erfahrungen im eigenen Tempo möglich werden.

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